Psychotherapeutische Praxis
Dipl.-Psych. Nazife Kaya
Psychologische Psychotherapeutin
Verhaltenstherapie | Paartherapie
Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Psychotherapie in meiner Praxis!
Nehmen Sie sich gerne einen Augenblick Zeit, um sich im Folgenden über das Behandlungsangebot meiner Privatpraxis für Psychotherapie zu informieren.
"In der normalen Welt gibt es Dummheit und Bosheit, aber dort werde ich auch Freundschaft finden."
Aus: "Der Junge und der Reiher" von Hayao Miyazaki
Manchmal verbleiben wir in unserem Kopf, machen uns immer zu Sorgen, grübeln über die Geschehnisse des Alltags und des Lebens. Manchmal kommt uns dieser Prozess unsteuerbar vor, sodass Gefühle von Hilflosigkeit entstehen.
Dadurch entfernen wir uns immer mehr von Problemlösestrategien in der Welt außerhalb unseres Kopfes. Auch wirkt sich dieser Prozess auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen aus, wir ziehen uns im Kontakt zu Freunden und Familie zurück, wirken abwesend. Manchmal trägt eine Rückversicherung durch mehrfaches Nachfragen bei anderen dazu bei, dass das soziale Umfeld sich distanziert.
Es entsteht Leidensdruck.
Nicht selten spielen Überzeugungen eine Rolle, die damit einhergehen, man könnte durch das vermehrte Nachdenken Probleme des Alltags lösen oder man würde dadurch Sicherheit im Leben gewinnen. Das Wissen alleine, dass dies nicht möglich ist, reicht jedoch oft nicht aus, um Grübel- und Sorgenprozesse effektiv aufzugeben.
Die Metakognitive Therapie nach Wells (MCT) ist ein 3. Welle-Verfahren der Verhaltenstherapie und bezieht sich genau auf diese Problematik. Anwenden lässt sich diese vor allem auf Angststörungen (Generalisierte Angststörung, Zwangsstörungen, Soziale Phobie, Posttraumatische Belastungsstörung) und Depression.
Ich bin im MCT Institute registrierte Psychotherapeutin und begleite Sie gerne auf Ihrem Weg zur Bewältigung von Grübel- und Sorgenketten, damit Sie sich den Problemen und Herausforderungen der "normalen Welt", analog des Alltags im Hier und Jetzt stellen können!
Fragen, mit denen sich die MCT und wie sie arbeitet, erklären lässt:
Wenn Sie feststellen würden, dass Ihre Sorgenprozesse kontrollierbar sind, wie viel würde von Ihrem Problem dann noch übrig bleiben?
Wie sicher fühlen Sie sich tatsächlich in Ihrem Leben, wenn Sie sich andauernd Sorgen machen?
Wie gut können Sie tatsächlich ein Gespräch mit anderen führen, wenn Sie währenddessen gedanklich mit Ihren Problemen beschäftigt sind?
Wie lange haben Sie sich schon Gedanken gemacht über Ihre Probleme? Sind Sie bislang zu einer zufriedenstellenden Lösung durch das Grübeln gelangt?
Wie aktiv macht Sie das Grübeln tatsächlich, um Ihre Probleme im Außen zu bewältigen?
Grübeln und das Selbstbild: Ein Symptom der Depression kann ein vermindertes Selbstwertgefühl sein.
Grübeln kann sich äußern in einem sog. "negative self-talk". Durch Schleifen negativer Glaubenssätze über das Selbst resultiert ein negatives Selbstbild. Viele Menschen fühlen sich diesem Prozess hilflos ausgeliefert. Auch wenn ein Bewusstsein für die negativen Effekte des Grübelns auf Stimmung und Selbstbild besteht, kommen nicht-hilfreiche Strategien, wie zum Beispiel Emotions- und Situationsvermeidung zu Trage, um Grübelprozesse aufzugeben. Diese sind jedoch nicht wirksam oder gehen mit negativen Konsequenzen einher. MCT-Techniken können als hilfreiche Strategien solche ungünstigen Prozesse im Umgang mit sich selbst aufheben.
Verhaltenstherapie (VT)
Aufgrund meiner langjährigen klinischen Tätigkeit verfüge ich über störungs- und verfahrensübergreifende Kenntnisse der Verhaltenstherapie. Neben der MCT als 3. Welle-Verfahren, verfüge ich über Erfahrungen in der Anwendung von Schematherapie und Imaginary Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT). Weiter integriere ich in die verhaltenstherapeutische Arbeit Elemente aus dem Selbstmitgefühl nach Neff und emotionsfokussierte Methoden. Den Therapieplan erarbeite ich gemeinsam mit Ihnen nach Ihren Bedürfnissen und Ihrem Störungsbild.
Paartherapie
In erster Linie liegt es an dem Verhalten eines jeden Partners, ob eine Beziehung funktioniert. Oft gibt es festgefahrene Muster der Kommunikation und Interaktion, die eine Barriere in unserer Beziehungsgestaltung darstellen und unsere Psyche belasten. Verhalten ist veränderbar, wenn Variablen, die in ihm stecken entdeckt werden. Gerne bin ich Ihnen behilflich diese zu identifizieren und Sie darin zu unterstützen Fertigkeiten zu erwerben, die eine Möglichkeit zum Abbau von Barrieren bieten, sodass bestimmte Verhaltensweisen modifiziert werden können und darüber ungünstige partnerschaftliche Prozesse abnehmen.
Die Paartherapie gestalte ich verhaltenstherapeutisch orientiert in Anlehnung an Schindler et. al.